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Literatur

 

Immanuel
Die Geschichte der Geburt eines anenzephalen Kindes
Inka und Thorsten Marold
Bonn, Verlag für Kultur und Wissenschaft, 1996
ISBN 3-926105-66-6
Buchbesprechung und Bestellmöglichkeit

 

Der Flug der Lerche
Die Geschichte eines kurzen Lebens
Sarah Williams
Brunnen Verlag, Basel 2006
ISBN-13:978-3-7655-3905-3
Sarah und Paul Williams freuen sich mit ihren beiden Töchtern auf Familienzuwachs. Doch dann hören sie die niederschmetternden Worte des Arztes: "Ihr Kind wird sterben". Ihre Tochter Cerian leidet an thanatophorer Dysplasie, einer Fehlentwicklung des Knochengerüsts. Die Ärzte drängen zu einem Schwangerschaftsabbruch. Doch Sarah und Paul wollen das Baby lieben, so lange es lebt.

 

Du kehrst zurück in Gottes Hand
Carole Gift Page
R. Brockhaus Verlag, Wuppertal 2002
ISBN- 3-417-11292-3
Auf den Seiten dieses Tagebuchs gewährt eine Mutter Einblick, wie es vor, während und nach dem kurzen Leben ihrer Tochter Misty (Trisomie 18) in ihrem Herzen aussah. Ein ehrliches Buch voller Hoffnung.

 

Kleine fremde Tochter Prisca
Regina Günther
Brunnen Verlag, Giessen 2001
ISBN 3-7655-3699-7
Der ermutigend offene Bericht einer Mutter, deren Tochter mit einer schweren Gesichtsschädelschädigung geboren wird. Ihr Weg durch Schmerz und Trauer.

 

Gute Hoffnung - jähes Ende
Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern
Hannah Lothrop
Kösel-Verlag Gmbh & Co., München 1991
ISBN 3-466-34389-5
Standardwerk über den perinatalen Kindstod, sowohl für Betroffene als auch für Begleitpersonen. Wird regelmässig erweitert und überarbeitet

 

Nur ein Hauch von Leben
Gottfried Lutz / Barbara Künzer-Riebel (Hrsg.)
Edition Kemper im Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 1988
ISBN 3-7806-0951-7
Eltern berichten vom Tod ihres Babys und der Zeit ihrer Trauer

 

Spätabbrüche der Schwangerschaft
Überlegungen zu einer umstrittenen Praxis
Josef Römelt (Hg.)
Erfurter Theologische Schriften Band 33, St. Benno Verlag GmbH 2005
ISBN 3-7462-1819-5

 

Ein Stern, der nicht leuchten konnte
Das Buch für Eltern, deren Kind früh starb
Klaus Schäfer
Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2005
ISBN 3-451-055410-4
In seinem Buch "Ein Stern, der nicht leuchten konnte" richtet sich Klaus Schäfer an Eltern, deren Baby während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt starb. In sehr einfühlsamer Weise ist es ihm gelungen überaus wichtige Ratschläge zur Verarbeitung eines solchen Schicksalsschlages zu vermitteln. Besonders die Kapitel über mögliche Rituale, das Kind willkommen zu heissen, und danach von ihm Abschied zu nehmen sind nicht nur für betroffene Eltern sondern auch für Begleitende sehr hilfreich. In den Erläuterungen zum Trauerprozess und -Reaktionen liest sich die grosse Erfahrung Klaus Schäfers als Klinikseelsorger heraus. Er versteht es, Betroffene dort abzuholen, wo sie sind, und sie behutsam auf ihrem schwierigen Weg zu begleiten. Sein Buch ist ein wertvolles Instrument für das Meistern der verschiedenen Etappen nach dem Tod eines Babys.

 

Totgeburt weiblich
Ein Abschied ohne Begrüssung
Angela Körner-Armbruster
Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen 2005
ISBN 3-89308-379-0
Dritte Auflage des sehr sensiblen Erfahrungsberichts einer Mutter, deren Tochter während der Schwangerschaft starb. Mit einem ausführlichen zweiten Teil, der Rat und Tipps für trauernde Eltern, Familienmitglieder, Freunde und Pädagogen gitb. Auch ein Gynäkologe und ein Theologe nehmen Stellung.

 

Tabea und Lea
Die siamesischen Zwillinge aus Lemgo
Nelly Block und Constanze Nolting
Hänsler Verlag, Holzgerlingen 2005
ISBN 3-7751-4137-5
In diesem Buch erzählt Nelly Block, die Mutter, die Geschichte von Tabea und Lea. Sie berichtet von der Schwangerschaft und wie Peter und sie 13 Monate mit den beiden gelebt haben. Nehmen Sie teil an den Ereignissen während der Trennungsoperation der am Kopf zusammengewachsenen Mädchen und an der tiefen Trauer über Tabeas Tod.

 

Lea und Tabea, So Gott will
Die bewegende Geschichte der siamesischen Zwillinge
Stephanie Möller / Henning Röhl
Brunnen Verlag, Giessen 2005
ISBN 3-7655-3867-1
Aus der Sicht der Theologin Stephanie Möller und des Journalisten Henning Röhl (Medienberater der Familie Block) bekommen Sie einen sehr detaillierten Einblick in das Leben der am Kopf zusammen gewachsenen Zwillinge Lea und Tabea. Von der Geburt bis nach der Trennungsoperation. Mit sehr viel Einfühlvermögen erzählt Frau Möller Lea und Tabeas Geschichte, setzt aber auch immer wieder wertvolle Hintergrundwissen dazuwischen. Sie stellt manchmal unangenehme Fragen, für die sie danach jedoch bodenfeste Antworten findet. So wird das Buch zu einer reichen Informationsquelle für alle, die nah oder fern mit dem Thema Behinderung zu tun haben.
"Es ist vor allem den Müttern und Vätern gewidmet, die nicht die Freude über ein gesundes Kind mit so vielen Eltern teilen, sondern ihr Glück mit einem behinderten Kind erleben oder den Schmerz über den Verlust ihres Kindes im Herzen tragen."

 

Zwischen Hoffen und Bangen
Frauen und Männer berichten über ihre Erfahrungen mit pränataler Diagnostik
Andrea Strachota
Mabuse Verlag, Frankfurt am Main 2006
ISBN: 3-938304-25-1
Die Autorin erklärt erst die verschiedenen Untersuchungsmethoden der Pränataldiagnostik (PND) um dann 14 Berichten betroffener Eltern einen grossen Platz in ihrem Buch einzuräumen. Durch Frau Strachotas sehr interessante Analyse der Berichte im dritten Teil, wird einmal mehr klar, wie wichtig eine umfassende Aufklärung vor und nach Inanspruchnahme der PND ist. Gerade auch bei nicht-invasiven Methoden, die heute oft als Routine-Untersuchungen gelten und wie selbstverständlich durchgeführt werden, ist eine Aufklärung über Möglichkeiten, Grenzen und Konsequenzen von Nöten, da es sich auch hier um gezielte Suche nach Auffälligkeiten beim Kind handelt. Sie beschreibt, wie Eltern, die einfach nur aus dem Bestreben, das Beste für ihr Kind zu machen, nach einem positiven Befund oft auf sich allein gestellt „unmögliche Entscheidungen“ über Leben oder Tod dieses Kindes treffen müssen. Entscheidungen, die im Grunde niemand verantworten kann und die dennoch gefällt werden müssen. Aber auch wie ein auffälliger Befund, der an sich nichts Schlimmes bedeuten muss, bei Eltern nach der PND grosse Unsicherheit auslösen kann. Dieses Buch stellt eine Entscheidungshilfe dar, doch sollte es am Besten nicht erst vor einer PND, sondern bereits vor einer Schwangerschaft gelesen werden.
Nicht zuletzt ermöglicht es auch jenen, die professionell mit pränataler Diagnostik zu tun haben, Einblicke in die innere Gefühls- und Gedankenwelt werdender Eltern.

 

Dann werde ich dich tragen
Dalila Simon
ISBN 978-3-9523124-4-5
Frau Simon erfährt schon zu Beginn der Schwangerschaft, dass ihr Baby an Trisomie 18 leidet. Ihre Familie entscheidet sich für dieses spezielle Kind. Ihre Erfahrungen mit Ärzten, Freunden und Verwandten, vor allem aber mit dem kleinen David, hat sie aufgeschrieben und selber herausgegeben.
Kein literarisches Meisterstück, enthält das Buch jedoch für betroffene Eltern viel Hilfreiches.

 

Bin kaum da, muss schon fort
Eltern fehlgeborener Kinder berichten von ihren Erfahrungen
Sabine Herold
Brendow Verlag, Moers 2006
ISBN 10:3-86506-100-1
Enthält u.a. den Bericht einer Familie, die ein Baby mit Trisomie 13 ausgetragen hat.

 

Vieles, was wir vom Leben wissen, wissen wir durch Tom
Dr. Stefanie Weismann
Deutsche Hebammen Zeitschrift 5 / 2007
In der 24. Schwangerschaftswoche wird bei Tom im Mutterleib der schwerste angeborene Herzfehler - ein Hyplastisches Linksherzsyndrom (HLHS) - festgestellt. Ohne mehrere Operationen, die erste kurz nach der Geburt, wird er nicht überleben. Die Eltern müssen sich entscheiden...

 

Mein Sohn soll leben, so lange er will
Zeitschrift "family" 3/05, pp. 40-43
Daniela Hütter feierte im letzten September den 6. Geburtstag ihres Sohnes. Dabei hatten die Ärzte den Tod Jakobs nach seiner Geburt vorausgesagt.
Bericht über einen Jungen mit alobärer Holoproscencephalie.

 

Spontaneous pregnancy outcome after prenatal diagnosis of anencephaly
Jaquier M, Klein A, Boltshauser E.
BJOG 2006; 113:951-953
Englischer Artikel einer internationalen Zeitschrift für Gynäkologen über die Geburt und Lebenserwartung von Babys mit Anencephalie, die nach vollendeter Schwangerschaft oder spontaner Geburt zur Welt kamen.

 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 6.11.2007